Bad Aibling, 04.08.2026 (lifePR) – Wer Kapitalanlagen miteinander vergleicht, schaut häufig zuerst auf die Rendite. Das erscheint logisch. Schließlich gilt eine höhere Rendite oft als Zeichen für eine bessere Anlageentscheidung.
Doch genau an dieser Stelle beginnt ein Denkfehler.
Denn 7 % Rendite sind nicht immer 7 % Rendite.
In der Praxis werden Renditen häufig miteinander verglichen, obwohl sie auf völlig unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen beruhen. Bei der einen Kapitalanlage handelt es sich um eine reine Wertentwicklung vor Steuern. Bei einer anderen werden Steuern und weitere Einflussfaktoren bereits berücksichtigt.
Die Zahlen sehen ähnlich aus.
Ihre Aussagekraft jedoch nicht.
„Die Rendite einer Kapitalanlage ist erst dann wirklich vergleichbar, wenn dieselben Maßstäbe angelegt werden. Alles andere führt schnell zu einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen.“
Auf diesen oft übersehenen Unterschied macht auch Curt-Rudolf Christof, Vorstand/CEO der Deutsche Sachwert Kontor AG, aufmerksam.
Deshalb stellt sich nicht nur die Frage, wie hoch eine Rendite ausfällt.
Wesentlich wichtiger ist vielmehr, welcher Ertrag nach Kosten und Steuern tatsächlich beim Anleger ankommt.
Doch selbst dann ist die Betrachtung noch nicht abgeschlossen.
Denn zwei Kapitalanlagen können nach Kosten und Steuern ein ähnliches Ergebnis erzielen und sich dennoch deutlich unterscheiden.
„Die eine verlangt dem Anleger starke Nerven ab, die andere lässt ihn ruhiger schlafen.“
Wer Kapitalanlagen beurteilt, sollte deshalb nicht ausschließlich auf die Rendite schauen. Ebenso wichtig ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen diese erzielt wird und welche Risiken, Schwankungen oder Unsicherheiten damit verbunden sind.
Denn nicht jede Rendite erzählt die ganze Geschichte – und 7 % sind eben nicht immer 7 %.