Limburg/Lahn, 24.08.2026 (PresseBox) – In pädagogischen Einrichtungen müssen die Böden Höchstleistung erbringen. Ob auf den Fluren eines Gymnasiums, in den Gruppenbereichen einer Kindertagesstätte oder in der Sporthalle – wo sich jahrelang viele Kinder bewegen, ist das Material hohen Belastungen ausgesetzt. Deshalb kommen hier meist elastische Böden wie Linoleum oder PVC zum Einsatz. Sie sind wartungsarm, belastbar, rutschsicher und leicht zu pflegen.

Allerdings nutzt sich auch der beste Bodenbelag mit den Jahren ab. Durch Schäden in der Beschichtung, durch Risse und Kratzer dringen Schmutz, Feuchtigkeit und Krankheitserreger in das Material ein, die sich im Rahmen der Unterhaltsreinigung nicht mehr entfernen lassen. Die Böden werden stumpf und fleckig, sie wirken ungepflegt.  

Abnutzung ist der Anfang vom Ende

Werden elastische Böden älter, leidet zuerst die obere Beschichtung. Diese Schutzschicht ist für einen trittsicheren, belastbaren Bodenbelag unverzichtbar. Sie schützt die tieferen Schichten vor Schmutz und verhindert das Eindringen von Krankheitserregern. Ist diese Schicht beschädigt, lassen sich Verunreinigungen mit üblichen Reinigungsmethoden nicht mehr entfernen. Denn selbst Hygienereiniger und Desinfektionsmittel dringen nicht weit genug in die Haarrisse unter der angegriffenen Beschichtung vor, um wirken zu können. Während abgenutzte Bodenflächen auf Fluren und in Klassenräumen eher ein visuelles Problem sind, sieht es in Kindertagesstätten und Sporthallen anders aus: Hier haben die Kinder häufig Kontakt mit dem verunreinigten Boden und den Krankheitserregern.

Alte Böden können aber auch zur Gefahrenquelle werden, wenn sie an Haftung verlieren und uneben werden. Sowohl in Sporthallen als auch in anderen Bereichen der Kinderbetreuung sind rutschfeste Böden eine wichtige Grundlage für Sicherheit und störungsfreie Tagesabläufe.

Ein Austausch lässt sich meist vermeiden

Oft dauert es viele Jahre, aber irgendwann wirkt jeder elastische Boden optisch verbraucht, die ursprüngliche Farbe ist kaum noch zu erkennen. An einigen Stellen ist die Oberfläche abgenutzt und porös. In der Regel wird dann darüber nachgedacht, den Bodenbelag auszutauschen – eine aufwändige Maßnahme, die oft so lange verschoben wird, bis eine Sanierung nicht mehr möglich ist. Bei einem Austausch muss dann auch der komplette Unterboden neu aufgebaut werden.

Was viele Verantwortliche nicht wissen: Elastische Böden haben mehrere Leben. Details kennt Roland Pung von Bona, dem schwedischen Spezialisten für Bodenpflege und -sanierung: „Elastische Bodenbeläge lassen sich ähnlich wie Holz mehrmals abschleifen und sanieren. Dadurch haben sie eine deutlich längere Lebensdauer als viele glauben. Sogar Beläge, die über Jahrzehnte starken Belastungen ausgesetzt waren, können professionell saniert werden. Ein vollständiger Austausch ist in der Regel nicht notwendig.“

Nur wenn der alte Boden nicht mehr ausreichend verklebt ist oder großflächige, massive Beschädigungen aufweist, lässt sich eine kostspielige Erneuerung nicht vermeiden. „Für die meisten Böden kommen Verfahren wie das Bona Resilient System in Frage, die den Boden wieder aufbauen und gleichzeitig die ursprünglichen Eigenschaften des Belages wieder herstellen oder sogar verbessern. Auch Beschädigungen durch Chemikalien und starke mechanische Belastungen lassen sich beheben.“, sagt Christoph Geiermann.

Abschleifen und versiegeln

Das Resilient System aus Schweden funktioniert ähnlich wie die Sanierung eines Holzbodens – nur dass hier elastische Materialien bearbeitet werden.

Im Rahmen einer kostenfreien Begutachtung wird überprüft, ob eine wirtschaftliche Renovierung möglich ist. Im Zuge der Arbeiten wird dann die alte Beschichtung entfernt und neu aufgebaut. Je nach Nutzungsklasse wird der Boden dabei mit bis zu vier Lackschichten versehen.

Neues Design für alte Böden

Bei der visuellen Gestaltung gibt es kaum Grenzen. Mit dem Bona Resilient System lässt sich der Boden sehr individuell verändern. Nahezu jede farbliche Gestaltung ist möglich und Farbleitsysteme können einfach umgesetzt werden. Durch die Einarbeitung von Creative Chips ist zudem eine optische Auflockerung der Flächen möglich.

Das Resilient System erlaubt sogar Markierungen und Teileinfärbungen des Bodenbelages. So lassen sich nicht nur Spielfelder in Turnhallen gestalten, sondern auch Laufwege und Bereichsunterteilungen farbig hervorheben. Gleichzeitig erfüllen die sanierten elastischen Böden höchste Belastungsstandards und entsprechen den Anforderungen der TRBA 250, sodass sie in allen Ausführungen auch medizinischen Ansprüchen genügen. Zudem profitieren die Einrichtungen sehr deutlich von der neuen Farbgestaltung. Da Böden oft die größte zusammenhängende Fläche in den Räumen sind, verändert ihre Sanierung den Gesamteindruck nachhaltig zum Besseren. Und schafft für Kinder und Pädagogen eine deutlich angenehmere Umgebung.

Sanierung im laufenden Betrieb

Neben den umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten der Böden löst das Resilient System des schwedischen Bodenspezialisten ein weiteres Problem, weiß Rüdiger Weil, Marketingleiter von Bona. „Schulen und Kindergärten haben es schwer, elastische Böden ohne massive Störungen im Tagesablauf zu erneuern. Die Renovierung mit dem Bona Resilient System dauert in der Regel nur halb so lange wie ein Austausch.“ Diese Zeitersparnis macht es einfacher, auch in stark genutzten Bereichen elastische Böden zu sanieren.

Geringere Kosten, mehr Klimaschutz

Das System spart nicht nur Zeit, sondern senkt im Vergleich mit einem Komplettaustausch auch die Kosten. So verringert sich der Materialaufwand um bis zu 90 Prozent, da der Unterboden weiter genutzt und lediglich die Nutzschicht erneuert wird. Auch die Entsorgungskosten entfallen, die beim Ausbau eines alten Fußbodens unumgänglich sind. Gleichzeitig verringert sich der Handwerkereinsatz erheblich.

Die Sanierung hat zudem positive ökologische Auswirkungen. Roland Pung: „Wir haben bei konkreten Projekten eine CO2-Einsparung bis zu 90 Prozent im Vergleich zum Neuaufbau eines elastischen Bodens berechnen können. Angesichts der vielen sanierungsbedürftigen Flächen allein in Deutschland wird deutlich, dass hier tausende Tonnen CO2 eingespart werden können.“

Fazit: In Zeiten knapper Kassen und wachsender Klimaprobleme sollte in jedem einzelnen Fall geprüft werden, ob ein Austausch des alten Bodens wirklich notwendig ist. Denn die Sanierung elastischer Böden ist fast immer deutlich wirtschaftlicher, schneller und klimaschonender als ein Komplettaustausch.

Weitere Informationen zum Resilient System gibt es online unter www.bona.com sowie bei Instagram, Facebook und Linkedin.