Greven, 25.08.2026 (PresseBox) – Für die Cordes & Graefe Stade KG hat die Hillebrandt GmbH im Frühjahr 2026 eine neue textile Fassadenlösung an einem bestehenden Gebäude in Stade realisiert. Auf einer Fläche von rund 240 m² entstand mit dem Fassadensystem Schüco FACID 65 eine individuell gestaltete Gebäudehülle, die bestehende Bausubstanz mit moderner Fassadentechnik verbindet.
Eine besondere Rolle spielt dabei die großformatige Gestaltung der Gewebeflächen. Mehrfachverschweißte und digital bedruckte Textilien verleihen dem Gebäude einen neuen, markanten Auftritt und machen die Fassade gleichzeitig zu einem sichtbaren Gestaltungselement.
Technische Herausforderung: neue Fassade für bestehendeBausubstanz
Die Umsetzung einer neuen Fassadenkonstruktion an einem Bestandsgebäude stellt besondere Anforderungen an Konstruktion und Befestigung. Beim Projekt Cordes & Graefe mussten die vorhandenen Waschbetonplatten berücksichtigt und die neue Fassadenkonstruktion sicher mit der tragenden Gebäudestruktur verbunden werden.
Dafür waren Betonbohrungen durch die vorhandenen Waschbetonplatten bis zu den dahinter liegenden Stahlbetonstützen notwendig. Die neue Fassadenlösung musste somit exakt auf die vorhandenen baulichen Gegebenheiten abgestimmt werden. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie sich bestehende Gebäude durch individuell entwickelte Fassadenlösungen technisch und gestalterisch modernisieren lassen, ohne die vorhandene Gebäudestruktur grundlegend verändern zu müssen.
240 m² Textilfassade mit Schüco FACID 65
Für die rund 240 m² große Fassadenfläche kam das System Schüco FACID 65 zum Einsatz. Das Fassadensystem ermöglicht eine präzise Spannung großformatiger Gewebeflächen und schafft damit eine gleichmäßige und hochwertige Fassadenoberfläche.
Ein wesentliches Gestaltungselement sind die großen, mehrfach verschweißten Gewebeflächen mit Digitaldruck. Sie verbinden die technische Funktion der textilen Gebäudehülle mit einer individuellen visuellen Gestaltung.
Damit wird die Fassade nicht nur zu einem Bestandteil der Architektur, sondern auch zu einem wirkungsvollen Kommunikations- und Gestaltungselement des Unternehmensstandorts.
Bauen im Bestand als Kompetenzfeld
Gerade bei der Modernisierung bestehender Gebäude sind standardisierte Lösungen häufig nicht ausreichend. Unterschiedliche Untergründe, vorhandene Fassadenelemente und bestehende Tragstrukturen müssen bei der Entwicklung der neuen Konstruktion berücksichtigt werden.
Das Projekt Cordes & Graefe steht damit exemplarisch für eine Stärke von Hillebrandt: Technische Herausforderungen im Bestand zu analysieren und daraus eine objektspezifische Fassadenlösung zu entwickeln. Die Kombination aus Bestandsintegration, moderner Systemtechnik und individuell bedrucktem Textilgewebe schafft eine Fassadenlösung, die technische Funktion und architektonische Wirkung miteinander verbindet.
Stimmen aus dem Projektteam
„Bauen im Bestand verlangt immer eine intensive Auseinandersetzung mit den vorhandenen Gegebenheiten. Bei Cordes & Graefe bestand die besondere Herausforderung darin, die neue textile Fassadenkonstruktion sicher durch die bestehenden Waschbetonplatten hindurch an die tragende Stahlkonstruktion anzubinden. Gleichzeitig sollte eine moderne und visuell prägnante Gebäudehülle entstehen. Genau diese Verbindung von technischer Lösung und gestalterischem Anspruch zeichnet das Projekt aus.“
Theo Hillebrandt, Geschäftsführer der Hillebrandt GmbH
Projektdaten im Überblick:
Projekt: Textile Fassadengestaltung Cordes & Graefe, Stade
Bauherr: Cordes & Graefe Stade KG
Architektur: Kettler + Margenburg Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB, Stade
Bauzeit: April bis Mai 2026
Fassadenfläche: ca. 240 m²
Fassadensystem: Schüco FACID 65
Besonderheit: Umsetzung an einem bestehenden Gebäude
Konstruktion: Befestigung durch vorhandene Waschbetonplatten bis zu den Stahlbetonstützen
Gestaltung: großformatige, mehrfach verschweißte Gewebeflächen mit Digitaldruck