Kaarst / Bielefeld, 08.09.2026 (PresseBox) – ERP-Spezialist ams.Solution präsentiert auf dem 42. Deutschen Stahlbautag in Bielefeld (17.–18. September 2026) sein Projektmanagement-ERP ams.erp BUILDING für den Stahlbau / Im Fokus: Wie KI die Prozesssicherheit beim Abgleich von Stücklisten- und GAEB-Daten steigern kann
Rund 1.000 Fachleute aus der Stahlbaubranche werden am 17. und 18. September 2026 zum 42. Deutschen Stahlbautag in der Stadthalle Bielefeld erwartet. Die Vortragsreihen der Fachtagung sowie der anschließende Strategietag zu Wirtschaft, Führung und Resilienz greifen in diesem Jahr unter anderem die Zukunft der Eurocodes, Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion im Brücken- und Ingenieurbau sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik in Konstruktion und Fertigung auf. Als Aussteller zeigt das Softwarehaus ams.Solution, wie sich die Prozesssicherheit von Stahlbauunternehmen mit dem Projektmanagement-System ams.erp konkret steigern lässt. Zudem geben die Experten einen Ausblick darüber, an welchen Punkten der Auftragsabwicklung der Einsatz von KI praktischen Nutzen entfalten kann.
Planungs- und Ingenieurbüros sowie ausführende Stahlbauunternehmen planen und steuern komplexe Aufträge, die mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Diese anspruchsvolle Aufgabe transparent zu lösen, ist die Kernaufgabe der Branchenlösung ams.erp BUILDING. Mit der ERP-Lösung ist ein durchgängiges Informationssystem verfügbar, das die Anwenderunternehmen zu allen kaufmännischen und technischen Fragen ihrer Projekte verlässlich in Echtzeit beauskunftet. Dabei reicht das abgedeckte Prozessspektrum von CRM, Vertrieb und Kalkulation über Disposition, Nachauftragnehmersteuerung inklusive CAD-Integration und Materialwirtschaft bis hin zur Baustellenabwicklung. Querschnittsfunktionen wie DSTV-Standards, BIM-Integration, Dokumentenmanagement, Zeitwirtschaft und Finanzbuchhaltung machen die Lösung zu einem Projektmanagement-ERP, mit dem sich Unternehmen durchgängig organisieren.
Im Zentrum von ams.erp steht die wachsende Stückliste: Parallel zu den laufenden Projekten schreibt die Software die zugehörigen Auftragsstücklisten versionssicher fort, sodass allen Projektbeteiligten jederzeit der aktuelle Stand vorliegt. Klar definierte Workflows sorgen für ein durchgängiges Multiprojektmanagement, in dem Termin- und Ressourcenengpässe frühzeitig sichtbar werden. Für den Datenaustausch mit Auftraggebern und Lieferanten unterstützt ams.erp die Standards des DSTV und des GAEB, zudem steht eine offene API für individuelle Systemanbindungen bereit. Auch die Einbindung von Unterauftragnehmern – von der verlängerten Werkbank bis zur kompletten Auslagerung der Fertigung – gehören zum Leistungsumfang.
Künstliche Intelligenz für Stücklisten und GAEB-Ausschreibungen
Großes Potenzial für zusätzliche Prozesssicherheit im Stahlbau sieht ams.Solution zudem in der Integration von Künstlicher Intelligenz, insbesondere bei der Stücklisten- und Ausschreibungsbearbeitung. Denn hier stehen Stahlbauer vor der Herausforderung, dass Daten aus unterschiedlichsten Quellen stammen und nicht auf Anhieb kompatibel sind: CAD/CAM-Programme wie Tekla, SDS/2 oder Advance Steel erzeugen Stücklisten mit eigenen Bezeichnungen für Profile, Bleche, Schweißnähte und Verbindungsmittel, die häufig nicht mit den Artikelstämmen im ERP-System übereinstimmen. Hinzu kommen uneinheitliche Schreibweisen für Normprofile, fehlende oder inkonsistente Angaben zur Stahlgüte, zur Oberflächenbehandlung oder zu Zertifikaten. Bei GAEB-Ausschreibungen wird die Arbeit zudem durch die Formatvielfalt erschwert. Denn das ältere GAEB90 existiert weiterhin neben dem moderneren GAEB DA XML, das zudem in verschiedenen Versionsständen im Umlauf ist. Viele Positionen in den Leistungsverzeichnissen sind außerdem als Freitexte formuliert, die sich nur mit viel Erfahrung und Fachwissen der Kalkulatoren mit internen Artikeln oder Leistungspositionen abgleichen lassen.
Dank KI wird es künftig unerheblich sein, in welchem Format Auftraggeber ihre Stücklisten liefern. Denn die KI-Sprachmodelle, die über die leistungsstarke Programmierschnittstelle ams.erp API angebunden werden, bereiten dann alle Varianten für den Import in ams.erp vor und übersetzen sie in Sekundenschnelle in die eigenen Stücklistenstrukturen. Möglich werden soll dies durch eine strukturierte Extraktion, bei der Mengen, Einheiten und technische Spezifikationen aus den heterogenen Quellen vereinheitlicht werden. Bei GAEB wird das Prinzip in umgekehrter Richtung funktionieren: Die KI wird die Übersetzung zwischen den internen Daten und dem von öffentlichen Auftraggebern geforderten Zielformat übernehmen. Künftig sollen Agenten GAEB-Freitextpositionen zudem automatisch klassifizieren und mit den Stammdaten abgleichen – auch bei variierenden Formulierungen und Synonymen. Im Ergebnis beschleunigt sich die Angebotskalkulation, weil deutlich weniger manuelle Nacharbeit notwendig ist, was gerade bei Ausschreibungen mit engen Fristen zum Wettbewerbsvorteil werden kann.
Ein besonderes Sicherheitsmerkmal der bereits bestehenden ams-KI-Architektur ist der On-Premises-Betrieb: Da alle Daten lokal bei den Anwendern verarbeitet werden, behalten Stahlbauunternehmen die volle Governance über ihre Daten und können die Vorteile von KI nutzen, ohne dass geschäftskritische Informationen unbemerkt in die Cloud abfließen.