Dinkelsbühl, 10.09.2026 (PresseBox) – Im Neubausektor ruckelt’s nach wie vor, auch mit dem seriellen Sanieren geht’s eher verhalten voran… Schaut man dieser Tage auf die Baugenehmigungs- und Baufertigstellungszahlen des Statistischen Bundesamtes, rückt das Platzen des Gordischen Knotens gefühlt in weite Ferne. Für die mittelständisch geprägte Bauwirtschaft in Deutschland bietet ein Weitermachen-wie-bisher daher wenig attraktive Perspektiven. Der innovationsbegeisterte Bauzulieferer I.B.E. aus Dinkelsbühl überlässt seine Zukunft konsequenterweise nicht dem Zufall.
Für unsere Redaktion hat Baufachjournalist Achim Dathe den I.B.E.-Geschäftsführer Matthias Winker gefragt, was ihn bewogen hat, das Marktgeschehen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, was er am Markenauftritt ändern will und wohin sein Unternehmen steuert.
I.B.E. denkt Bauwirtschaft neu
„Wir haben bei und für I.B.E. einen grundlegenden Veränderungsprozess angestoßen, von dem unsere Kunden schon sehr bald profitieren werden: Wir schaffen Klarheit im Markenauftritt, betonen unsere Entwicklungskompetenz für bauwerksspezifische Spezialprodukte und erleichtern Interessenten die Orientierung in unserem breitgefächerten Standard- und Serienprodukte-Sortiment.“, fasst der I.B.E.-Geschäftsführer die Ziele des Umbruchs in Worte.
Weckruf gehört
All dies begleitet ein tiefgreifender Changemanagement-Prozess, der dafür sorgt, dass alle I.B.E.-Beschäftigten die unbedingte Nutzenstiftung für jeden einzelnen Kunden als oberstes Ziel vor Augen haben – und ihre Arbeitsschritte Tag für Tag konsequent genau darauf ausrichten.
Auslöser waren Fragen kritischer Kunden
Wie es bei I.B.E. zum Nachdenken über den eigenen Status quo und das Neudenken aus Kundensicht gekommen ist, schildert Geschäftsführer Matthias Winker so:
„Auf Verbandstagungen des BDF und DHV wurde ich häufig gefragt, was I.B.E. eigentlich bedeutet. Auf meine Antwort, dass I.B.E. für ‘innovative Bau-Elemente‘ steht, folgten prompt die nächsten Fragen: Was für Elemente? Macht Ihr Wände? Aus welchem Material? Auch Türen und Fenster? …“
Dass I.B.E. de facto weder Wände noch Türen noch Fenster herstellt, war vielen potenziellen Auftraggebern nicht bewusst. „Und so näherten wir uns gedanklich Schritt für Schritt der Gretchenfrage, wofür unser Unternehmen in den Augen unserer Kunden steht: Als was werden wir wahrgenommen? Die Erkenntnis war tatsächlich hart: Die Kernbotschaft, die Nutzenstiftung unserer Produkte, die Mission unserer Firma, also genau das, worum wir uns tagtäglich bemühen und womit wir uns mit Hingabe und Akribie befassen, war vielen Ist-Kunden ebenso wie potenziellen Auftraggebern nicht so richtig klar!“, räumt Matthias Winker ein. Das war für ihn und sein Team die Initialzündung, das Signal zum Aufbruch! I.B.E. ist jetzt dabei, sich neu zu positionieren und das Profil merkbar zu schärfen: klar, nutzenstiftend und sympathisch.
Auf diesem Weg wurde den Verantwortlichen denn auch bewusst: „I.B.E. bedeutet eigentlich so viel wie „Ich in Experte.“ Und weil eben I.B.E. keine Wände oder Türen oder Fenster herstellt, sondern sich mit dem zwischenliegenden Bereich befasst, lag für das Team bei I.B.E. der neue Slogan nahe: „Experten für’s Dazwischen!“
Den Markt mit Kundenaugen sehen
So weit, so gut. Am Bau kommt es aber vorrangig auf die praktische Umsetzung an. „Nur, wenn wir die Deckung der Bedarfe unserer Auftraggeber zum obersten Maßstab unseres Handelns machen, können wir als mittelständischer Bauzulieferbetrieb auch in schwierigem Marktumfeld profitabel bleiben und weiterhin brillante technische Akzente setzen. Das bedeutet, dass wir, wann immer es um Bauteilanschlüsse geht, zum Problemlöser Nr. 1 sowohl für konventionelle Hausbauunternehmen und innovative Holzfertigbaubetriebe als auch für weitaus größere Baukonzerne werden wollen. Auf Produktebene führt das dazu, dass wir jede unserer kundenspezifischen Entwicklungen bis zur Großserientauglichkeit weiterdenken müssen. In letzter Konsequenz ist das, was unsere Auftraggeber dann bei uns als Individualprodukte für ihren projektspezifischen Bedarf bestellen, nicht weniger als skalierbare Innovation – eine Art Blaupause für die anschließende Großserienfertigung in unseren drei Werken“, wirft Matthias Winker einen Blick in die Zukunft.
Ingenieurskunst in Großserienpräzision
I.B.E. ist marktbekannter Hersteller und Anbieter von Bauzulieferprodukten für Fassaden, Innenräume und Gebäudesockel. Das Unternehmen mit Stammsitz in Dinkelsbühl (Bayern) fokussiert traditionell auf bedarfsspezifische Detailentwicklungen. „Wir stehen für Ingenieurleistungen, die für bauphysikalische Sicherheit auf Dauer sorgen und unseren Kunden aus der Bauwirtschaft die entscheidende Nasenlänge Vorsprung vor ihrem Mitbewerb verschaffen.“, betont Matthias Winker.
Daraus resultieren ausgeklügelte Detailprodukte, die exakt zur vorgegebenen Verbausituation passen und sich in ihrer Wirkung als exzellent durchdachte Bauteil-Konfigurationen erweisen. Im Ergebnis entsteht so beim Einbau von Fenstern und Türen in den Baukörper die baurechtlich geforderte, bautechnisch unabdingbare
Luft-, Wind- und Schlagregendichtigkeit. Den Erfolg des objektspezifischen Produkt-Designs kann I.B.E. jedem Auftraggeber garantieren. Informationen zur praktischen Umsetzung findet man auf https://www.ibe-innovativ.de
Neues vom Giebel bis zum Sockel
Künftig will I.B.E. in der Produktentwicklung entscheidende Schritte weitergehen und die Nutzenstiftung einzelner Anwendungen generalisieren. Was Matthias Winker und seinem Team vorschwebt, sind Großserienprodukte, die auf kundenprojektspezifischen Aufgabenstellungen beruhen. Aktuell verfolgt I.B.E., um ein anschauliches Beispiel zu geben, eine höchst innovative Produktentwicklung für den Sockelbereich: die Ausbildung eines planebenen Zugangs zur Terrasse mit integrierter Entwässerung. Dem Bedarf wird das neue Nullschwellen-Anschlusselement von I.B.E. auf besonders arbeitszeitsparende Weise gerecht. „Über diese Neuvorstellung wird die Branche staunen!“, ist sich Matthias Winker sicher. Unsere Redaktion bleibt am Thema dran und wird sich mit dem Nullschwellen-Element von I.B.E. in einer der kommenden Ausgaben eingehend befassen.