Nottuln, 02.04.2025 (PresseBox) – Der Frühling ist in vollem Gange. Für viele Tiere beginnt die Brutzeit. So kehren im Mai die Mauersegler aus ihren Winterquartieren zurück und suchen nach ihren angestammten Nistplätzen. In unseren Städten bauen sie ihre Nester in Nischen und Hohlräumen von Gebäuden. Doch moderne Fassaden bieten wenig Möglichkeiten für einen geeigneten Unterschlupf. Für Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten entstehen daher Artenschutz-Auflagen, bestehende Nistplätze zu erhalten oder durch geeignete Alternativen zu ersetzen. Hier setzen die Nistklinker der Hagemeister GmbH & Co. KG an: Sie fügen sich nahtlos in die Fassade ein und schaffen gleichzeitig eine optimale Behausung für viele Tierarten.
„Mauersegler, Fledermäuse und Schwalben sind Beispiele für typische Kulturfolger, also Tiere, die menschliche Lebensräume besiedeln und sich daran anpassen“, erklärt Dr. Martin Steverding. Der Biologe berät Hagemeister fachlich und weiß, dass moderne Gebäudefassaden durch Dämmung und Sanierung immer weniger Möglichkeiten für Nistplätze bieten. „Doch durch die Integration von Nistklinkern von Hagemeister finden Tiere auch in Neubauten problemlos Nist- und Brutplätze in der Fassade.
Individuell, ästhetisch überzeugend, ökologisch wertvoll
Hagemeister fertigt die Nistklinker in aufwändiger Handarbeit und passt sie an die jeweilige Fassadenarchitektur an. Dank der fortlaufenden Beratung durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Naturschützerinnen und Naturschützer können in diesem Prozess die speziellen biologischen Bedürfnisse diverser Tierarten berücksichtigt werden. Durch maßgeschneiderte Formate und Oberflächenstrukturen, wie beispielsweise den Kohlebrand, fügt sich der Stein nahtlos in den Klinkerverbund ein. Diese Klinker bieten architektonische Flexibilität, zeitgemäße Ästhetik und erhalten die Dämmleistung beim Einbau in eine zweischalige Wand.
Nachweisbare Bruterfolge
Ein anschauliches Beispiel für die Qualität des Hagemeister-Produkts ist ein Projekt in Rhede, in dem insgesamt 120 Nistklinker in die Fassaden von Neubauten eines ganzen Straßenzugs integriert wurden. Diese Maßnahme sichert den Fortbestand einer der größten Mauersegler-Kolonien Nordrhein-Westfalens. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Nistklinker finden Anerkennung bei Naturschutzbehörden und Umweltorganisationen. Darüber hinaus bestätigen wissenschaftliche Erhebungen den Erfolg des Projektes: „Im Jahr 2024 gab es allein bei dem Projekt in Rhede 45 definitive Brutnachweise durch gesichtete Jungvögel“, berichtet Dr. Steverding.