Nürnberg, 29.08.2025 (lifePR) – Im städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb „Quartiersentwicklung Maximilianstraße“ hat das Preisgericht am 17. Juli den Siegerentwurf gewählt. Den 1. Preis erhielten Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus GmbH, Berlin, gemeinsam mit MAN MADE LAND Landschaftsarchitektur, Berlin und c/o Zukunft – Hachenberg & Pill PartGmbH, Hamburg. Ausgelobt hatten den Wettbewerb die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg vertreten durch die N-ERGIE Immobilien GmbH und die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen.

Das Preisgericht war hochkarätig besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur. Beteiligt waren neben den auslobenden Unternehmen unter anderem das Baureferat der Stadt Nürnberg und der Bürgerverein Nürnberg-Gostenhof. Den Vorsitz hatte Prof. Barbara Engel (Karlsruhe) inne.

Das rund ein Hektar große Areal in der Nürnberger Weststadt wird nach dem Umzug des VAG-Betriebshofs neu entwickelt. Zwischen Fürther Straße, Maximilianstraße und dem Justizzentrum entsteht ein urbaner Stadtbaustein mit rund 190 geförderten und frei finanzierten Mietwohnungen, einer Kita, Flächen für Kreativwirtschaft, Gastronomie und kleinteiliges Gewerbe.

Der Siegerentwurf überzeugt durch die Integration von drei teils denkmalgeschützten Bestandsgebäuden – dem ehemaligen Sparkassengebäude, dem Wohnhaus Maximilianstraße 35 und dem Werkstattgebäude Fürther Straße 140 – in ein stimmiges Gesamtkonzept. Das Werkstattgebäude wird zum MAXI.Quartiershaus umgenutzt und durch Neubauten zu einem Block ergänzt.

Ein geschützter, begrünter Innenhof steht einer lebendigen Platzgestaltung mit aktiven Erdgeschosszonen gegenüber. Zwischen Neubau, Justizzentrum und den geplanten Justizerweiterungen entsteht ein kleiner Park, der „Maxi-Platz“. Klimafreundliche Elemente wie Fassaden- und Dachbegrünungen sowie ein differenziertes Mikroklimakonzept ergänzen das Konzept.

Cornelia Schubert, Geschäftsführerin N-ERGIE Immobilien Nürnberg GmbH: „Mit diesem Wettbewerbsergebnis schaffen wir die Grundlage für ein zukunftsweisendes Stadtquartier, das Wohnen, Arbeiten und Begegnung verbindet.“

Ralf Schekira, Geschäftsführer wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen: „Der Siegerentwurf vereint architektonische Qualität mit nachhaltiger Stadtentwicklung. Er denkt den Bestand mit, nutzt Flächen effizient und schafft Räume, die das Quartier lebendig machen.“

Prof. Barbara Engel, Vorsitzende des Preisgerichts: „Alle eingereichten Entwürfe haben sich intensiv mit der besonderen Lage an der Fürther Straße auseinandergesetzt. Der prämierte Beitrag überzeugt durch die Integration wertvoller Bestandsbauten, die klare städtebauliche Struktur und die hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.“

Tim Dahlmann-Resing, Sprecher der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft: „Schön, dass unser langjähriger Betriebsstandort einer spannenden Zukunft entgegensieht. Mit vier Buslinien werktags, einer NightLiner-Linie und insbesondere der U-Bahn-Linie U1 ist er bestens angebunden und wird so zu einem attraktiven Ziel- und Ausgangspunkt für viele Menschen.“

Der 2. Preis ging an Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, in Zusammenarbeit mit liebald + aufermann landschaftsarchitekten und stadtplaner, München. Den 3. Preis erhielt studio sufuco Architekt*innen BDA Hofmeier Davé PartGmbB, Nürnberg, gemeinsam mit Johannes Kappler Architektur und Städtebau GmbH, Nürnberg, und DE BUHR LA Landschaftsarchitektur, Sommerhausen. Insgesamt hatten zehn Büros aus dem gesamten Bundesgebiet Entwürfe eingereicht. Bewertet wurden städtebauliche Qualität, Freiraumgestaltung, Funktionalität, Erschließung, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.

Die Wettbewerbsergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung vom 11. bis 18. September 2025 im Sparkassengebäude an der Maximilianstraße präsentiert. Gezeigt werden alle zehn Wettbewerbsbeiträge einschließlich des prämierten Siegerentwurfs.