Waltrop, 04.08.2026 (lifePR) – Kois sind keine Kuscheltiere. Sie können nicht bellen oder miauen und folgen einem auch nicht durch die Wohnung. Und trotzdem: Wer Kois hält, kennt das besondere Gefühl, das entsteht, wenn man jeden Morgen an den Teich tritt und die Tiere einen erkennen. Wenn ein bestimmter Koi immer als Erster kommt. Wenn man ihre Muster, ihre Macken und ihre Eigenheiten auswendig kennt.
Eine Beziehung, die oft unterschätzt wird.
Das Problem: Die Gesellschaft versteht diese Beziehung oft nicht. „Es war doch nur ein Fisch“, diesen Satz hören viele Koi-Halter nach dem Tod eines ihrer Tiere. Und er trifft, weil er das Gegenteil von dem widerspiegelt, was man selbst fühlt.
Kois können 20, 30, in seltenen Fällen sogar 50 Jahre alt werden. Sie sind stille Begleiter über einen erheblichen Teil des Lebens. Ihre Pflege erfordert Zeit, Hingabe und Fachwissen. Wer einen Koi-Teich betreibt, schafft eine Welt für diese Tiere. Der Verlust eines solchen Begleiters ist keine Kleinigkeit. Er bedeutet einen echten Einschnitt.
„Wir haben Koi-Halter erlebt, die weinten, als sie zu uns kamen. Nicht wegen eines Tieres – wegen eines Wesens, das Teil ihres Lebens war. Das verdient den gleichen Respekt wie jeder andere Abschied."
Sascha Müller, Inhaber Animalium
Warum Würde beim Abschied zählt
Animalium in Waltrop war eines der ersten Krematorien in Deutschland, das konsequent auf die Bedürfnisse von Koi-Haltern reagiert hat. Seit April 2026 bietet das Unternehmen offiziell die Einzeleinäscherung von Kois an, mit derselben Sorgfalt, Transparenz und Würde, die es auch für Hunde, Katzen und Pferde aufbringt.
Denn die Frage, ob ein Abschied würdevoll ist, hat nichts mit der Tierart zu tun. Sie hat damit zu tun, welche Bedeutung dieses Tier für seine Menschen hatte.
Was Koi-Halter wissen sollten
Die meisten Koi-Halter kennen diesen Moment: Ein Koi steht regungslos am Teichrand oder am Boden, schwimmt nicht mehr mit der Gruppe und bewegt die Kiemen auffällig langsam oder ungleichmäßig. Er wirkt apathisch oder hat Gleichgewichtsstörungen. In solchen Situationen gibt es in Deutschland bisher kaum Anlaufstellen, die weiterhelfen können. Animalium schließt diese Lücke.
Ob Einzelkremierung mit Ascherückgabe oder Gemeinschaftskremierung mit Beisetzung auf dem Streubeet, das Team begleitet jeden Schritt. Transparent, achtsam, ohne Zeitdruck.