Walsrode, 20.10.2026 (lifePR) – Wie lassen sich bedrohte Papageien schützen? Was braucht es für eine sichere Haltung, und welche Hilfe ist im Notfall möglich? Mit solchen Fragen beschäftigte sich die 29. Papageientagung des Fonds für bedrohte Papageien vom 16. bis 18. Oktober 2026 in Walsrode. Erstmals war das ANDERS Hotel Walsrode Gastgeber des Fachprogramms. Veranstaltet wurde die Tagung vom Arbeitskreis „Fonds für bedrohte Papageien“ der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP), in Zusammenarbeit mit dem Weltvogelpark Walsrode.
Zum Auftakt am Freitag stand ein gemeinsames Kennenlernen im Hotel auf dem Programm. Der als „Eisbrecher“ bezeichnete Abend bot Gelegenheit, schon vor den Vorträgen miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Samstag folgte das Fachprogramm im Tagungsbereich des Hauses.
Vom Schutz wildlebender Papageien bis zu praktischen Fragen der Haltung
Das Programm führte von internationalen Artenschutzprojekten bis zu konkreten Fragen im Umgang mit Papageien. Auf der Themenliste standen unter anderem der Schutz des Philippinenkakadus, Ara-Schutzprojekte in Südamerika und die Arbeit des Fonds für bedrohte Papageien. Daneben ging es um sicheren Freiflug, den Umgang mit Artenschutzbehörden und Notfallhilfe bei Papageien.
Damit umfasste die Tagung unterschiedliche Ebenen: den Erhalt von Arten in ihren Herkunftsgebieten ebenso wie die Verantwortung für einzelne Tiere in menschlicher Obhut. Auch der Wandel des Weltvogelparks Walsrode gehörte zu den angekündigten Vortragsthemen.
Am Sonntag führte das Programm vom Tagungsraum in den Weltvogelpark
Zum Abschluss der Tagung standen am Sonntag geführte Rundgänge durch den Weltvogelpark Walsrode auf dem Programm. Organisiert hatte diesen Teil der Veranstalter. Nach den Fachvorträgen im Hotel richtete sich der Blick damit auf die Vögel und ihre Haltung vor Ort.
Die Verbindung von Tagung und Vogelpark gab dem Wochenende einen besonderen Rahmen. Im ANDERS kamen die Teilnehmenden zum fachlichen Austausch zusammen, im Weltvogelpark konnten sie gemeinsam beobachten und weitere Fragen stellen. Die Papageientagung zeigt beispielhaft, wie sich ein Aufenthalt im Hotel mit einem Besuch des Parks verbinden lässt.
Mehr Zeit zum Kennenlernen – auch nach dem offiziellen Programm
Das ANDERS begleitete das Wochenende mit Tagungsräumen, Übernachtungen und Gastronomie. Für das gemeinsame Kennenlernen am Freitag verlängerte das ANDERS Hotel auf Wunsch des Veranstalters die Öffnungszeit. Wer nach der Anreise noch zusammensitzen wollte, hatte dadurch mehr Zeit, andere Teilnehmende kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Gespräche in Ruhe zu vertiefen.
Ein solches lockeres Beisammensein gehört zu einem Tagungswochenende ebenso wie das Vortragsprogramm. Eine Frage lässt sich am Tisch weiterbesprechen, aus einem ersten Kennenlernen kann ein längerer Austausch werden. Dass viele Teilnehmende auch im Haus übernachteten, machte es leichter, den Abend ohne zusätzlichen Aufbruch ausklingen zu lassen.
So verband das Wochenende im ANDERS Fachwissen mit persönlichen Begegnungen und einem gemeinsamen Besuch im Weltvogelpark. Der Anlass führte Menschen zusammen, die eine Begeisterung teilten. Zeit füreinander, ein Gespräch am Abend und der gemeinsame Blick auf die Vögel gaben dieser Begeisterung Raum – auch über die Vorträge hinaus.