Bremen, 02.07.2026 (lifePR) – Es gibt diese unscheinbaren Räume, die im Grundriss fast untergehen und im Alltag doch eine entscheidende Rolle spielen. Abstellräume gehören meist genau dazu. Sie sind vorrangig funktional gestaltet und selten schön. In einem Einrichtungsprojekt in Niedersachsen wurde dieses Prinzip vom Einrichtungsexperten raumplus einmal komplett neu gedacht. Herausgekommen ist eine Lösung, die zeigt, wie viel Potenzial in 13 Quadratmetern stecken kann, wenn Planung, Design und handwerkliche Präzision ineinandergreifen.

Neuentwicklung im Bauhaus-Stil

Das Haus selbst erzählt bereits eine Geschichte von Veränderung. Ursprünglich ein Winkelbungalow aus den 60er Jahren mit klassischem Walmdach, wurde es kürzlich umfassend renoviert. Eine Aufstockung auf zwei Vollgeschosse schuf nicht nur mehr Raum, sondern etablierte auch eine klare architektonische Linie. Der neue Baukörper folgt einem reduzierten, kubischen Stil, inspiriert vom Bauhaus. Klare Kanten, ruhige Flächen und ein durchdachtes Farbkonzept sorgen dafür, dass selbst im trubeligen Familienalltag alles aufgeräumt wirkt.

Mit der neu gewonnenen Wohnfläche kam jedoch eine neue Herausforderung: der alte Dachboden verschwand und mit ihm Stauraum, der über Jahre voll genutzt wurde. Statt diesen Verlust als Kompromiss zu akzeptieren, wurde er zum Ausgangspunkt für eine neue, durchdachte Lösung. Ein Abstellraum wurde als praktischer Bestandteil des Alltags bewusst mitten in die Wohnfläche integriert.

Stauraum neu gedacht

Genau hier kam raumplus ins Spiel. Das Bremer Unternehmen versteht sich als
Experte für maßgefertigte Raumlösungen. Dieses Know-How war in dem Projekt
entscheidend, um allen Anforderungen gerecht werden zu können. Zum einen sollte sich der Raum optisch in den übrigen, hochwertig und ruhig gestalteten Wohnraum einfügen und damit nicht wie ein klassischer Lagerbereich wirken. Zum anderen musste genug Platz für alles geschaffen werden, was vorher auf dem Dachboden unterkam – von saisonaler Kleidung über Dekokartons bis hin zu Gartenauflagen. Zusätzlich gab es im Raum zwei Revisionsklappen für Wartung, die jederzeit erreichbar bleiben mussten, wofür aber kein wertvoller Stauraum eingebüßt werden sollte.

Der Prozess begann mit einem präzisen Aufmaß direkt vor Ort. Jede Wand und jede Besonderheit wurden erfasst. Auf Basis der konkreten Maße entstand bei raumplus eine Planung, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Familie orientierte. Was muss alles untergebracht werden? Wie oft werden bestimmte Utensilien benötigt? Welche Bereiche sollen flexibel bleiben? Fragen wie diese schufen den Rahmen für die Struktur der späteren Einbauten.

Genaue Maßfertigung nach Kundenwunsch

Gefertigt wurden die Schränke schließlich individuell und auf den Millimeter
genau bei raumplus in Bremen. Die einzelnen Elemente wurden sorgfältig vorbereitet, verpackt und anschließend zum Projektstandort transportiert, wo sie von erfahrenen Monteuren aufgebaut wurden. Das Ergebnis sind zwei maßgefertigte Einbauschränke, die den Raum vollständig nutzen. Die schlichten, weißen Innensysteme und Gleittüren fügen sich nahtlos in das minimalistische Interieur des restlichen Hauses ein. Regalböden und Kleiderstangen sorgen für eine klare Struktur und ermöglichen es, unterschiedlichste Dinge übersichtlich zu verstauen.

Besonders auffällig sind die raumhohen Gleittüren, die bodengeführt laufen. Sie sorgen nicht nur für eine ruhige, geschlossene Optik, sondern verhindern auch, dass der Schrank und die Utensilien im Alltag einstauben. Ein Handgriff genügt und der gesamte Stauraum verschwindet optisch. Auch das vermeintlich einfache Design der weißen Türen wurde durchdacht: Der Farbton wurde exakt auf das Weiß der Zimmertüren und der Fensterrahmen im Haus abgestimmt, denn Weiß ist nicht gleich Weiß. Gerade weil sich der Abstellbereich in unmittelbarer Nähe zum restlichen Wohn-
bereich befindet, war dieser Aspekt entscheidend.

Während Standardlösungen zu Kompromissen geführt hätten, konnten dank der maßgefertigten Lösung von raumplus auch die Revisionsklappen zugänglich bleiben. Eine Klappe verschwindet hinter einer Gleittür, die unabhängig vom Korpus befestigt ist. Die andere wurde in einen Schrank integriert, der bewusst ohne Rückwand konstruiert wurde. So bleibt der Zugang erhalten, ohne dass Zugeständnisse an Stauraum oder Stabilität gemacht werden mussten.

Alltagstaugliche Lösung für das Familienleben

Für die Familie hat sich der Alltag spürbar verändert. Ordnung ist keine Aufgabe mehr, die Zeit kostet, sondern ein Zustand, der sich fast automatisch ergibt. Wenn
alles seinen Platz hat, wird Aufräumen zur Nebensache. Dazu kommt, dass sich die Regalböden bei Bedarf nachträglich versetzen und ergänzen lassen, sodass der Schrank flexibel mit den Anforderungen wachsen kann. Gerade in einem Haushalt mit Kindern ist das von großem Nutzen.

Vielleicht liegt genau darin die wichtigste Erkenntnis aus diesem Projekt: Gute Gestaltung zeigt sich nicht nur im Sichtbaren. Sie zeigt sich in Abläufen, in kleinen Handgriffen, in der Art, wie ein Raum genutzt wird. Wer sich intensiv mit Einrichtung beschäftigt, weiß, dass ein gutes Zuhause das Leben nicht nur schöner, sondern auch einfacher macht.