Donauwörth, 27.04.2026 (lifePR) – Naturgärten bieten nicht nur Menschen, sondern auch einer Fülle von anderen Lebewesen vielfältigen Lebensraum. Diese abwechslungsreichen Lebensräume fördern wiederum den Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Ein Naturgarten bedeutet aber nicht das Fehlen jeglicher Pflege. Ziel ist dabei viel mehr, einen Garten im Einklang mit der Natur zu pflegen und zu bewirtschaften. So soll und darf von der Natur gelernt werden.
Für die Auszeichnung „Bayern blüht – Naturgarten“ gibt es bestimmte Merkmale, welche der Garten erfüllen muss um als solcher gekennzeichnet zu werden. Die Kernkriterien sind der Anwendungsverzicht von chemischen Pflanzenschutzmitteln und chemisch-synthetischen Düngern. Zudem ist der Einsatz von Torf zur Bodenverbesserung nicht erlaubt. Insgesamt muss der Garten den Gesamteindruck einer hohen ökologischen Vielfalt erfüllen. Bei den "Kann-Kriterien" müssen nicht alle, aber einige erfüllt sein. Der Garten muss selbstverständlich Naturgartenelemente wie einfach blühende Stauden und Blumen, vielfältige Lebensräume, wilde Ecken und das Zulassen von Wildkraut aufweisen. Bei der Bewertung Bewirtschaftung und Nutzen des Gartens werden unter anderem Punkte für ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften und für eine hohe Artenvielfalt vergeben.
Die ausführlichen Kriterien für die Auszeichnung eines Gartens als „Bayern blüht-Naturgarten“ sind nachzulesen auf der Seite des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege.
Für Mitglieder eines Gartenbauvereins des Landkreises Donau-Ries kostet die Zertifizierung 40 €, Nicht-Mitglieder bezahlen 80 €. Wer in diesem Jahr Interesse an der Zertifizierung „Bayern blüht – Naturgarten“ hat, richtet sich direkt an die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Sophia Och (sophia.och@lra-donau-ries.de). Interessenten mit Garten außerhalb des Landkreises Donau-Ries wenden sich bitte an naturgarten@gartenbauvereine.org.